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gute Mitarbeiter sind das größte Kapital eines Unternehmens. Dem würden sicher alle Unternehmer zustimmen. Verwunderlich ist deshalb, dass viele Unternehmer für die Auswahl neuer Mitarbeiter verhältnismäßig nur wenig Zeit und Aufwand investieren. Wenn man dann feststellt, dass man den Falschen eingestellt hat, ist es oft schon zu spät. Durch intensive Personalplanung und Vorbereitung können Sie solche Fehler vermeiden. In einer neuen, vierteiligen Artikelserie in diesem Newsletter stelle ich Ihnen die Bereiche vor, auf die es ankommt.

Psychologie spielt nicht nur bei der Personalauswahl eine große Rolle, sondern bei allen Entscheidungen, die wir treffen. Haben Sie sich schon einmal mit den Gefühlen beschäftigt, die hinter Ihren Entscheidungen stecken? Im zweiten Artikel nenne ich Ihnen dafür einige gute Gründe.

Zum Schluss möchte ich Sie noch auf zwei Dinge hinweisen: Am 6. April findet wieder ein Seminar aus der Reihe "Lebensperspektiven" statt. (Siehe Link am Ende des Newsletters.) Beachten Sie bitte außerdem unbedingt den Hinweis der Finanzdirektion, den Sie unter Punkt 6 finden.

Viel Freude beim Lesen und gute Geschäfte wünscht


Klaus Kopp

1. Stellen Sie die falschen Mitarbeiter ein?

Der Mittelstand hat die Wirtschaftskrise gut überstanden und kann nun dank voller Auftragsbücher aufatmen. Doch viele können sich über den unverhofften Aufschwung nur teilweise freuen. Es fehlt schlichtweg an genügend Mitarbeitern, um die Aufträge abzuarbeiten. In der aktuellen Situation sind viele Unternehmen froh, überhaupt neue Mitarbeiter zu bekommen. Doch Vorsicht: Viel schlimmer, als keine Mitarbeiter zu finden, ist, die falschen Mitarbeiter einzustellen: Mitarbeiter, die unmotiviert sind, die nicht zum Unternehmen passen, die nicht die nötige Qualifikation aufweisen. Falsche Personalentscheidungen kosten mittelfristig viel Geld und Nerven und können sich als echter Wettbewerbsnachteil erweisen.

Obwohl jeder dieser Erkenntnis zustimmen würde ist die Personalauswahl vieler Unternehmen problematisch. Vor allem in kleinen Betrieben, in denen sich der Chef „nebenher“ um die Personalbeschaffung kümmert, wenn das Tagesgeschäft es zulässt. Leider ist es oft so, dass dem Kauf einer neuen Maschine mehr Vorbereitung vorausgeht als der Auswahl eines neuen Mitarbeiters. Erfolgreiche Personalarbeit fängt jedoch schon lange vor dem Bewerbungsgespräch an. Wer jetzt personell wachsen und erfolgreich bleiben will, sollte sich so schnell wie möglich damit befassen, wie er die richtigen Mitarbeiter ansprechen und für sich gewinnen kann.

Drei Bereiche sind für die erfolgreiche Personalbeschaffung besonders wichtig:
  • Einstellungskriterien und Auswahlverfahren
  • Einstellung zur Tätigkeit des Mitarbeiters
  • Attraktivität als Arbeitgeber
In den nächsten drei Ausgaben unseres Newsletters besprechen wir jeweils einen dieser drei Erfolgsfaktoren genauer. Freuen Sie sich auf diese spannende Artikelserie, die Ihnen viele praktische Anregungen geben wird, damit Sie in Zukunft die richtigen Mitarbeiter einstellen.

2. Total irrational? Wie wir entscheiden.

Wie treffen Sie wichtige Entscheidungen? Die meisten Unternehmer würden sicherlich behaupten, dass sie eine Situation intensiv analysieren, Pro und Contra abwägen, lange Diskussionen führen, um Entscheidungen bestmöglich vorzubereiten. Schaden tut das nicht. Aber Fakt ist auch, dass eine solche Vorgehensweise allein nicht viel bringt. Denn im Endeffekt entscheiden wir nach unseren Gefühlen und nach eingeübten, meist unterbewussten, Verhaltensmustern. Neurowissenschaftler sagen, dass drei Viertel bis alle unserer Entscheidungen emotionaler Natur sind. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir nur auf die wenigsten unserer Entscheidungen direkt und durch rationales Verhalten Einfluss nehmen können.

Sind wir also mehr oder weniger gezwungen, uns von unseren Gefühlen treiben zu lassen und Entscheidungen unkontrollierbaren Gefühlen zu überlassen? Nein, ganz sicher nicht. Wir können stattdessen versuchen, unsere „emotionale Entscheidungsfähigkeit“ zu verbessern. Im ersten Schritt müssen wir uns bewusst machen, von welchen Gefühlen wir persönlich geleitet werden. Sind es vielleicht Angst, Gier oder Stolz? Versuchen wir herauszufinden, wie uns diese Gefühle in der Vergangenheit zu falschen Entscheidungen verleitet haben. Der zweite Schritt wäre, bewusst Gefühle zu entwickeln, die uns automatisch in die richtige Richtung lenken. Zum Beispiel Liebe, Begeisterung, Dankbarkeit. Klingt komisch, funktioniert aber.

Natürlich, das ist so viel einfacher gesagt als getan und es könnten Bücher mit diesem Thema gefüllt werden. Aber warum nicht einmal ein Psychologiebuch kaufen und lesen? Psychologie ist erwiesenermaßen in der Wirtschaft mindestens so wichtig wie Fachkenntnisse. Beschäftigen Sie sich doch einmal intensiver damit und sie werden sehen, dass sie auch in Ihrer Arbeit als Unternehmer davon profitieren werden.

3. Steuerabzug für Handwerkerleistungen belastet öffentliche Kassen

Anfang Februar erklärte der Bundesrechnungshof, dass die Möglichkeit zum Steuerabzug von haushaltsnahen Dienst- und Handwerkerleistungen die öffentliche Hand stark belaste. Für 2010 wird der Steuerausfall auf vier Milliarden Euro geschätzt.

Die Steuervergünstigung war mit dem Ziel eingeführt worden, die Schwarzarbeit in diesem Bereich zu bekämpfen. Wären dadurch viele Aufträge nun legal statt schwarz abgerechnet worden, hätte der Bund die Steuerausfälle kompensieren können. Es zeigte sich aber, dass meist Leistungen gefördert werden, die bisher ohnehin legal abgerechnet wurden. Mitnahmeeffekt nennt sich dieses Phänomen. Dazu kommt, dass die Finanzverwaltung die Anträge aufgrund des Personalmangels kaum prüfen kann und bis zu 90% aller Anträge nur durchwinkt.

Davon abgesehen hat die Handwerksbranche während der Krise sehr von der Steuervergünstigung profitiert. Wie es jetzt in dieser Sache weitergeht beobachtet die Branche mit Spannung.

5. DATEV Blitzlicht

Das DATEV Blitzlicht ist ein monatlicher Newsletter mit vielen Informationen aus den Bereichen Steuern, Recht und Wirtschaft.

7. Einen Augenblick noch...

von Jochen Krimmer
           
Sie war eine begeisterte Blumenliebhaberin und freute sich an den Farben und Formen der unterschiedlichsten Pflanzen. Eines Tages verschrieb ihr der Augenarzt eine Brille zum besseren Sehen. Als sie dann zum ersten Mal ihre Brille aufsetzte, staunte sie nicht schlecht und sagte ganz überrascht: „Ich wusste gar nicht, wie schlecht meine Augen sind, bis ich meine Brille auf hatte!“

Es lohnt sich oft, die so vertrauten Dinge, Situationen und Menschen einmal durch eine „andere Brille“ zu betrachten. Vielleicht aus der Perspektive des anderen. Aus der Sicht des Kollegen, Mitarbeiters, des Partners oder des Kindes. Ich erlebe es immer wieder, wie durch diese Brille vieles einleuchtender, klarer, verständlicher wird.

Und mancher wird sich an den überraschten Ausruf unserer Blumenliebhaberin erinnern und sagen: „Ich wusste bis jetzt gar nicht, wie man die Sache auch sehen kann – viel klarer, viel einfacher!“

Also, viel Spaß beim Blick durch „die andere Brille!“
           
Jochen Krimmer ist 62 Jahre, ausgebildeter Verwaltungsbeamter, Theologiestudium auf dem 2. Bildungsweg, 30 Jahre Pfarrer der Evangelischen Kirche in Württemberg in verschiedenen Kirchengemeinden. Aktuell arbeitet er am Aufbau eines Ermutigungszentrums.
           
Besuchen Sie die Seminare "Lebensperspektiven" von Jochen Krimmer. Der nächste Termin ist 6. April 2011.

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