Newsletter des Bereichs MN Juni 2021
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BEREICH MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Juni 2021
 
Newsletter 04/2021


 
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Aktuelles

Copyright: Europäisches Patentamt
Professor Karl Leo erhält Europäischen Erfinderpreis in der Kategorie „Lebenswerk“

„Er bohrt gerne auch die ganz dicken Bretter und sucht beharrlich nach Lösungen für Probleme, die andere gar nicht erst angehen würden“, so beschreibt Prof. Ellen Hieckmann ihren Kollegen Prof. Karl Leo am Institut für Angewandte Physik. Sicherlich haben genau dieser Forscherdrang und seine Beharrlichkeit ebenso wie sein Scharfsinn, eine schier unendliche Motivationskraft und sein Unternehmergeist dazu geführt, dass Karl Leo am 17. Juni im Rahmen einer digitalen Preisverleihung des Europäischen Patentamts zum Europäischen Erfinder in der renommierten Kategorie „Lebenswerk“ gekürt wurde. Wir gratulieren zu dieser exzellenten Auszeichnung!
 
» zum vollständigen Artikel über Karl Leo
Biokompatible und flexible Bauteile erlauben Sensorik und intelligente Signalverarbeitung in medizinischen Anwendungen
© Benjamin Radestock, Rad und Stock
TU Dresden bewirbt sich mit „Saxonian Institute of Technology“ um ein Großforschungs­zentrum für Digitalisierung in der Lausitz

Spitzenforscherinnen und -forscher der TU Dresden aus Fachgebieten wie Materialforschung, Nachrichtentechnik, Robotik, Künstliche Intelligenz, Psychologie, Nachhaltigkeitsforschung und Gesellschaftswissenschaften haben sich  in einem einzigartigen Konsortium mit außeruniversitären Partnern zusammengetan und im Antrag für ein „Saxonian Institute of Technology“ (SIT) Ideen gebündelt, wie die Lausitz zu einer Hightech-Modellregion der digitalen Transformation und damit beispielgebend für ganz Deutschland werden kann. Sprecher des Projekts ist Physik-Professor Karl Leo: „Am SIT wollen wir digitale Innovationen für die Zukunft gestalten, für die Gesundheitsversorgung, die Ernährung, die Mobilität und die Energie. Vertrauenswürdig, nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich. Dafür brauchen wir exzellente Forschende aus aller Welt, die gemeinsam mit den Menschen  aus der Region diese spannende Thematik angehen.“
 
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© Kustodie
Virtuelles Schaufenster für die Sammlungen der TU Dresden: Die digitale Sammlungsdaten­bank der Kustodie jetzt online

Die TU Dresden verfügt über bedeutende und breitgefächerte Sammlungsbestände aus 200 Jahren Lehre und Forschung –  viele davon am Bereich MN angesiedelt, von Herbarbelegen aus dem Herbarium Dresdense, Farbstoffe aus der Zeit vor der Industrialisierung, bis hin zu Mathematischen Modellen aus der Geometrie. Mit dem Launch der „Universitätssammlungen Online“ am 5. Mai 2021 erhielten diese herausragenden Bestände, die unter dem Dach der Kustodie zusammengefasst sind, jetzt ein virtuelles Schaufenster.
 
» Zur Sammlungsdatenbank
 
Preise und Auszeichnungen

Der Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Lutz Schröter (Bildmitte), gratuliert den Siegern des Studierendenwettbewerbs DOPPLERS, darunter den TUD-Studenten: Max Schneider (Oben, 2.v.l.), Jonathan Gräfe (Oben, 3.v.l.) und Maximilian Kotz (Mitte, 1.v.l.)
© DPG / Georg Glebe 2021
Studenten der TU Dresden erfolgreich beim Bundeswettbe­werb in Physik

Beim deutschen Physik-Wettstreit DOPPLERS lösten mehr als 100 Studierende knifflige Aufgaben. Inzwischen stehen die Gewinner fest, zu denen gleich vier Physik-Studenten der TU Dresden zählen. Jonathan Gräfe, Maximilian Kotz, Christian Schmidt und Max Schneider gehören damit zur deutschen Auswahl, die nächsten Monat im internationalen Knobelwettbewerb für Physik-Studierende PLANCKS antreten wird. Der Dekan der Fakultät Physik, Prof. Carsten Timm, gratulierte den Gewinnern zu ihren hervorragenden Leistungen und hob hervor: „Die deutsche Delegation bei PLANCKS kommt zur Hälfte von der TU Dresden! Das ist ein überwältigender Erfolg.“

Europäische Physikalische Gesellschaft (EPS) zeichnet Dr. Uta Bilow und Prof. Kai Zuber aus
© Uta Bilow
Outreach-Preis für Dr. Uta Bilow

Dr. Uta Bilow, Gruppenleiterin am Institut für Kern- und Teilchenphysik (IKTP), erhält den Outreach-Preis gemeinsam mit dem ehemaligen Dresden-Fellow Ken Cecire für ihre langfristige Koordination und den umfangreichen Ausbau der International Particle Physics Masterclasses.
„Der EPS Outreach Preis rückt einmal mehr die Wissenschaftskommunikation als integralen Bestandteil der Forschung in den Fokus. Für mich ist der Preis Ansporn, das Programm weiter auszubauen. Wichtige Ziele sind, die International Particle Physics Masterclasses in weitere Länder zu tragen – in Afrika und Asien besteht noch großes Potenzial. Außerdem wollen wir dabei stets am Pulsschlag der Forschung sein, also aktuelle Daten von Experimenten verfügbar machen und neue Entdeckungen einbeziehen – wie 2012 das Higgs-Teilchen“, sagt Uta Bilow über ihre Auszeichnung.
© Kai Zuber
Giuseppe und Vanna Cocconi-Preis für Borexino

Der Giuseppe und Vanna Cocconi-Preis der EPS geht in diesem Jahr an die Borexino-Kollaboration, an der auch Prof. Kai Zuber und seine Mitarbeiter Dr. Mikko Meyer und Jan Thurn vom IKTP beteiligt sind. Das internationale Team erhält den Preis für seine bahnbrechende Beobachtung von solaren Neutrinos aus der pp- und CNO-Kette, die einzigartige und umfassende Tests der Sonne als Kernfusionsmotor lieferte. Mit dem Cocconi-Preis zeichnet die EPS herausragende Beiträge zur Astroteilchenphysik und Kosmologie aus den letzten fünfzehn Jahren in einem experimentellen, theoretischen oder technologischen Feld aus.
Für Prof. Kai Zuber und seine Mitarbeiter, die an Borexino beteiligt sind, ist die Auszeichnung der Europäischen Physikalischen Gesellschaft eine großartige Anerkennung für die vielschichtige Arbeit der Kollaboration: „Im Vergleich zu allen vorhergegangenen und laufenden solaren Neutrinoexperimenten ist Borexino das erste und einzige Experiment weltweit, welches in der Lage ist, diese verschiedenen Komponenten individuell, und in Echtzeit zu messen. Die Auswertung der gemessenen Daten ist jedoch äußerst vielschichtig und grenzt an das Suchen einer Nadel im Heuhaufen. Umso größer ist am Ende die Freude über den Erfolg“, kommentiert Kai Zuber.
 
Forschung

Eine Mineralpumpe für Gold in der Erdkruste

Um eine Erzlagerstätte zu bilden, muss Gold tausend- bis millionenfach stärker angereichert werden, als es im Durchschnitt in der Erdkruste vorkommt (das ist nur etwa 1 mg pro Tonne Gestein). In der Natur sind nur sehr wenige Mineralien, nämlich Arsenopyrit (Arsenkies) und Löllingit (Arseneisen), bekannt, die solche Anreicherungsfaktoren für Gold aufweisen. Doch trotz der enormen Bedeutung bleibt der Zustand dieses "unsichtbaren" Goldes und die Ursache seiner Einlagerung in diesen Sulfiden eines der größten Rätsel in der Geschichte der Erforschung von Erzlagerstätten.
Ein internationales und interdisziplinäres Wissenschaftskonsortium, an dem auch Chemiker Prof. Thomas Doert beteiligt ist,konnte dieses Rätsel aufklären. Sie haben die Art der Goldaufnahme durch diese Minerale gezeigt und dabei den grundlegenden Mechanismus aufgedeckt, der diese "Mineralpumpen" auf atomarer Skala antreibt. Durch die Kombination von hochauflösenden Experimenten - durchgeführt an der Europäischen Synchrotronquelle (ESRF) - und physikalisch-chemischer Modellierung fand das Team heraus, dass Gold mit der Oxidationsstufe +2 in diese Minerale aufgenommen wird. Dies wird durch eine Redoxreaktion zwischen Flüssigkeit und Mineral ermöglicht, die eine Bindung von Gold an Arsen bewirkt und zur Bildung des atomaren Clusters AuAsnS6-n (Bild) führt. „Dieser universelle Gold-Arsen-Kopplungsmechanismus erklärt, wie diese Sulfide Gold in großen Mengen einfangen und später wieder freisetzen können und damit sowohl die Konzentration als auch die Verteilung von Gold in verschiedenen Arten von hydrothermalen Lagerstätten kontrollieren. Das neue konzeptionelle Modell eröffnet Perspektiven für die Suche nach neuartigen Quellen von Gold und anderen wertvollen und kritischen Metallen, die in Eisensulfidmineralen verborgen sind, und kann damit zu einer Verbesserung bei Verarbeitung und Recycling von Metallerzen in unserer "metallhungrigen" Gesellschaft beitragen“, erläutert Thomas Doert.
 
Schematische Darstellung atomare Cluster aus Gold, Arsen und Schwefel neben einer REM-Aufnahme von Arsenpyrit (oberes Bild, nicht maßstabsgetreu). Die Existenz dieser Cluster wurde in dieser Studie mit einem hochauflösenden Röntgenabsorptions-Spektroskop aufgedeckt, das an der FAME-UHD-Beamline der European Synchrotron Radiation Facility, ESRF, installiert ist (unteres Bild). © G. Pokrovski, M. Kokh, M. Blanchard, D. Testemale

Im Gegensatz zu anderen Aristolochia-Arten mit ihren auffälligen Blüten hat A. microstoma unauffällige bräunliche Blüten, die horizontal, teilweise vergraben oder nahe am Boden unter Laubstreu oder Steinen liegen. Die Blüten verströmen einen unangenehmen, aasähnlichen Geruch, der für Menschen schon aus kurzer Entfernung wahrnehmbar ist, um Bestäuber anzulocken und gefangen zu halten.
© Thomas Rupp et al.
Botanik: Todesduft lockt Sargfliegen in die Blüten der Pfeifenwinde

Ein internationales Pflanzenforscherteam unter Beteiligung von Mitarbeitenden des Instituts für Botanik hat in einer neuen Studie eine ungewöhnliche und bisher unbekannte Fortpflanzungsstrategie bei Pflanzen entdeckt: die in Griechenland vorkommende Pfeifenwindenart ‚Aristolochia microstoma‘ produziert eine einzigartige Mischung von flüchtigen Stoffen, die dem Geruch von toten und verwesenden Insekten ähnelt, um dadurch die bestäubende Fliegengattung ‚Megaselia‘ (auch ‚coffin flies‘, deutsch ‚Sargfliegen‘) zu ihren Fallenblüten zu locken. Die Studie wurde kürzlich im Open-Access-Verlag ‚Frontiers‘ veröffentlicht.
„Die Gattung Aristolochia umfasst über 550 Arten auf der ganzen Welt, vor allem in den Tropen und Subtropen. Es sind meist verholzende Reben und Stauden mit auffälligen, komplexen Blüten, die ihre Besucher zeitweise gefangen halten, um bestäubt zu werden", erklärt Prof. Christoph Neinhuis, Mitautor der Studie, der am Botanischen Garten der TU Dresden eine der weltweit größten Aristolochia-Sammlungen kultiviert.
 
» Mehr zur Fortpflanzungsstrategie der Pfeifenwinden
Durch Variation des Verhältnisses von 3T-Molekülen (im Vordergrund) und 6T-Molekülen (im Hintergrund angedeutet) in der Mischung lässt sich die Energielücke stufenlos einstellen.© Sebastian Hutsch, Frank Ortmann
Abstimmung der Energielücke: Ein neuer Ansatz für organische Halbleiter

Was für anorganische Halbleiter bereits eine etablierte Technologie ist, blieb für ihre organischen Pendants bisher eine Herausforderung: Die Feinabstimmung ihrer Energielücke durch Mischen („Blending“) verschiedener halbleitender Moleküle, um die Leistung der resultierenden Bauelemente zu optimieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden haben nun in Zusammenarbeit der TU München sowie der Universität Würzburg, der HU Berlin und der Universität Ulm gezeigt, wie sich dieses Ziel erreichen lässt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift ‚Nature Materials‘ veröffentlicht.
Die Forscher fanden einen unkonventionellen Weg, indem sie zwei Halbleiter mit ähnlicher molekularer Struktur, aber unterschiedlichen Molekülgrößen miteinander mischten. „Die entscheidende Erkenntnis ist, dass sich alle Moleküle in bestimmten Mustern anordnen, die durch ihre molekulare Form und Größe bestimmt werden“, erklärt Frank Ortmann, Professor an der TU München und Gruppenleiter am Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed, TU Dresden). „Dies führt zu der gewünschten Änderung der Dielektrizitätskonstante und der Größe der Bandlücke des Materials.“
 
» mehr zum neuen Ansatz für organische Halbleiter
Der Alkoholkonsum in Europa ging in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie im Durchschnitt zurück

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät Psychologie initiierten im März 2020 nach Ausbruch der Pandemie mit großem Engagement und ohne externe Fördermittel eine Forschungskollaboration mit mehr als 20 teilnehmenden europäischen Forschungsinstitutionen. Ziel der großangelegten Studie „European Survey on Alcohol Use and COVID-19“ war die Untersuchung des Alkoholkonsums während der Pandemie in 21 Ländern. Nun liegen die Studienergebnisse vor, die zeigen, dass der durchschnittliche Alkoholkonsum in allen Ländern mit Ausnahme von Irland und Großbritannien zurückging. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift ‚Addiction‘ veröffentlicht.
 
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Neu am Bereich

© Prof. Stefan Kaiser
Prof. Stefan Kaiser vom Institut für Festkörper- und Materialphysik

Seit dem 1. März hat Stefan Kaiser die Professur für Experimentelle Festkörperphysik am Institut für Festkörper- und Materialphysik inne. Er beschäftigt sich vor allem mit Untersuchungen auf dem Gebiet der ultraschnellen Spektroskopie und optische Kontrolle von Quantenmaterialien. "Meine Motivation für Dresden war vor allem das starke Forschungsumfeld auf dem Gebiet der Festkörperphysik, insbesondere auch im Bereich der Quantenmaterialien und deren faszinierender Eigenschaften. Damit meine ich nicht nur die Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgruppen im Institut sondern auch innerhalb der TUD und mit externen Partnern in Sonderforschungsbereichen und dem Exzellenzcluster. Ich möchte mich mit meinem Forschungsansatz, der Dynamik und optischen Kontrolle in Festkörpern, in dieses starke Forschungsumfeld einfügen. Ich hoffe, ich kann damit auch neue Impulse setzen, um diese in Dresden neuen Methoden zu etablieren und sie mit den Kollegen vor Ort sowie auch den DRESDEN-concept- und auch internationalen Partnern erfolgreich weiterentwickeln. "
 
 
Internationales

© TUD
AvH-Stipendiatin Dr. Nusrat Sultana erforscht das Erbgut der Mango

Im Rahmen eines Georg Forster-Forschungsstipendiums der Alexander von Humboldt-Stifutung erforscht Frau Dr. Nusrat Sultana aus Bangladesch für knapp zwei Jahre das Erbgut verschiedener Mangoarten an der Professur für Zell- und Molekularbiologie der Pflanzen. Auf dieser Grundlage sollen Strategien für die Mango-Züchtung und den Erhalt der bedrohten Wildarten in ihrer Heimat entwickelt werden.
 
 
» mehr zu Dr. Nusrat Sultana
 
Studium

Gesprächskreis - Kompakter Support an der Fakultät Mathematik

Der Gesprächskreis “Kompakter Support” bietet Studierenden an der Fakultät Mathematik eine erste Anlaufstelle und Plattform des Austausches bei Fragen, Sorgen, großen oder kleinen Problemen rund ums Studium.

In einem wöchentlichen Gesprächskreis (vorerst digital) steht ein Team aus sensiblen Ansprechpartnern für individuelle Anfragen, aber auch für den gemeinsamen Austausch untereinander zur Verfügung. Der Gesprächskreis findet immer mittwochs, 16 Uhr statt.
 
 
» webseite des Kompakten supports
 
Umfrage

"Gleichstellung in Pandemiezeiten"

Das Projekt „Gleichstellung trotz Pandemie“ beschäftigt sich mit dem essentiellen Thema der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Organisation des Familienlebens seit Beginn der COVID-19-Pandemie. Die Pandemie hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt und bietet gleichzeitig die Chance zur Neuausrichtung auf struktureller und individueller Ebene.
Mit einer Teilnahme an der Umfrage helfen Sie, herauszufinden, in welchen Bereichen Sie besondere Herausforderungen wahrnehmen und welche Unterstützung Sie sich von Ihrem Arbeitgeber für deren Bewältigung wünschen.

 
 
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Service

„SweepMe!“ vereinfacht Nutzung von Messgeräten: TUD kooperiert mit Ausgründung des IAP

Axel Fischer und Felix Kaschura haben während ihrer Promotion am Institut für Angewandte Physik (IAP) ein anwendungsfreundliches Programm entwickelt, in dem verschiedene Geräte per Mausklick für eine Messung zusammengestellt werden können – zunächst für Experimente im Bereich der organischen Elektronik. Aus dieser Idee entstand 2018 die Ausgründung „SweepMe!“, im Zuge derer sie das Programm auf weitere Forschungsbereiche erweiterten.

Jetzt haben Fischer und Kaschura eine Kooperationsvereinbarung mit der TU Dresden geschlossen. „Alle TUD-Angehörigen können unsere Software ‚SweepMe!‘ samt Zusatzmodulen innerhalb der Vertragslaufzeit kostenlos herunterladen und zeitlich unbegrenzt nutzen“, freut sich Fischer. „Darüber hinaus wird die Übergabe von Gerätetreibern, die TUD-Mitarbeiter für unsere Software erstellen, deutlich vereinfacht. Die Übergabe an uns ist freiwillig und kann durch ein einfaches Formular erfolgen.“Die Gerätetreiber werden über die Plattform sweep-me.net open-source allen Nutzern weltweit zur Verfügung gestellt. Nutzerinnen und Nutzer können sich aber auch eigene Gerätetreiber erstellen. Durch den Kooperationsvertrag wird die Übertragung von Gerätetreibern an „SweepMe!“ vereinfacht und eine Doppelentwicklung an der TU Dresden vermieden. Eigene Inhalte können so unkompliziert mit anderen Instituten geteilt werden.
 
» mehr zu Sweepme!
 
Aktuelle Ausschreibungen

Preis Internationalisie­rung 2021

Die TU Dresden vergibt auch in diesem Jahr wieder den Preis Internationalisierung. Die Ausschreibung für den Preis im Jahr 2021 möchte die Menschen und Initiativen innerhalb der TU Dresden würdigen und sichtbar machen, die mit ihrem Einsatz einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zur Internationalisierung unserer Universität leisten.
Insgesamt steht ein Preisgeld in Höhe von 6.000 EUR zur Verfügung, wobei der 1. Platz mit 3.000 EUR, der 2. Platz mit 2.000 EUR und der 3. Platz mit 1.000 EUR dotiert ist. Die Maßnahme wird im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.
Bewerbungen können von allen Hochschulangehörigen bis zum 04.07.2021 per Mail unter internationalisierung.exu@tu-dresden.de eingereicht werden.
 
» weitere Informationen zum Preis Internationalisierung 2021
Boysen-TU Dresden-Summer School 2021

Mobilität ist im Wandel. Die heutige Mobilität von Menschen und Gütern befindet sich in einem grundlegenden und langfristigen Wandel: Während sich viele Länder weltweit vom traditionellen Paradigma des Autos wegbewegen und nachhaltige Verkehrsmittel wie Radfahren, Zufußgehen und öffentliche Verkehrsmittel fördern, gibt es auch in der Automobilindustrie einen Schub in Richtung Elektrifizierung von motorisierten Fahrzeugen und die Suche nach alternativen Antriebstechnologien. Welche Herausforderungen ergeben sich aus der Mobilitätswende? Welche disruptiven Technologien und Innovationen treiben die Mobilitätswende voran? Welche technologischen und gesellschaftlichen Lösungen auf internationaler Ebene sollten verfolgt werden, um den Mobilitätswandel voranzutreiben? Nehmen Sie vom 20. bis 21. Juli 2021 an der Boysen-TU Dresden Summer School 2021 teil, um mehr über "Mobilität im Wandel" und interdisziplinäre Facetten dieses globalen sozio-technischen Wandels zu erfahren.
 
» Anmeldung bis 16. Juli
Symposium Engineering Life 2021 vom 27. bis 29.9.2021

Die individuellen Bewegungen aktiver Entitäten von Molekülen über Zellen und Gewebe bis hin zu Tieren führen zu einem emergenten kollektiven Verhalten über große Skalen hinweg. Diese, oft erstaunlichen, Phänomene werden im Kontext der Aktiven Materie beschrieben. Aktive Materie umfasst Systeme außerhalb des thermodynamischen Gleichgewichts, in denen einzelne Teilchen Energie gewinnen oder produzieren, um mechanische Arbeit zu erzeugen.
Das Ziel dieser Konferenz ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Ingenieuren zusammenzubringen, um eine interdisziplinäre, facettenreiche Diskussion über aktive Materie über Skalen hinweg anzustoßen.
Organisiert vom B CUBE Center for Molecular Bioengineering der Technischen Universität Dresden, findet die diesjährige 'Engineering Life' vom 27. bis 29. September 2021 im Steigenberger Hotel im historischen Stadtzentrum statt.
 
» Veranstaltungsseite "Engineering Life"
Die jährliche Ausschreibung für FOSTER (Funds for Student Research) ist online!

Im Programm FOSTER können ab sofort Studierende und Lehrende finanzielle Mittel zur Förderung forschungsorientierten Lernens und Lehrens beantragen. Anträge sind bis 15.7. einzureichen. Im Rahmen dieser Ausschreibung können Projekte ab einem Volumen von 10.000 € beantragt werden. Die Bewilligung der Projekte erfolgt nach der Begutachtung voraussichtlich Mitte September 2021. Der Projektbeginn ist für den 01.10.2021 geplant.
 
» zur FOSTER-Ausschreibung
 
  Veranstaltungen

bis 28. September 2021
Ausstellung
Die verschwindende Vielfalt
 Neubau Biologie
>
18.7.2021
Triff die Koryphäe unter der Konifere
Michael Kobel: Das Quantenpendel: Wie Neutrinos sich umwandeln und tarnen
 Botanischer Garten, 15.30-16.30 Uhr
>
immer freitags, bis 23. Juli
Sommerkino
„Der Zauberer von Oz“ und weitere
 Wiese hinter dem HSZ, Einlass 21 Uhr
>
 
Netzfundstücke

© TUD
Bewegte Pause an der TU Dresden

Kennen Sie schon die Playlist zur Bewegten Pause der TU Dresden? Hier wird wöchentlich ein neues Video mit Sportwissenschaftler Alexander Hübner hochgeladen.
 
  Bewegte Pause auf YouTube
© TUD/ Nicole Gierig
Mathematik studieren

In Zusammenarbeit mit dem Studierendenmarketing entstehen für alle Bachelor-Studiengänge kurze Studiengangs-Testmonials von Studierenden, die im Studieninformationssystem (SINS) verklinkt werden. Am Bereich MN startete die Kampagne mit der Mathematik.
 
  YOUTUBE-VIDEO "Mathematik studieren an der TU Dresden"
© TUD/ Nicole Gierig
Neuer Master "Biology in Society"

Döner und Doping - was diese beiden Themen mit dem neuen Masterstudiengang "Biology in Society" zu tun haben, erläutert Studiengangskoordinator Prof. Klaus Reinhardt. 
 
  Zum Video "Biology in Society"
© TUD/Technisches Design
„Sound & Science“: Künstliche Intelligenz & Musik

Was ist die Zukunft der Musik? Wie wirken sich Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Internet of Skills oder das taktile Internet auf die Musikwelt aus? Prof. Frank Fitzek, Prof. Shu-Chen Li und Prof. Susanne Narciss von der TU Dresden sind diesen und anderen Fragen gemeinsam mit den Musikern Prof. Karl-Heinz Simon und Mirjam Hinrichs von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden am 3. Juni bei dem Gesprächskonzert „Sound & Science“ auf den Grund gegangen.
 
  "Sound and Science" auf YOUTUBE
© Tamara Dobrjanski
Online-Training bounce

Nun auch für alle nicht-TUD-Angehörigen: Sie haben Schwierigkeiten mit den Umstellungen durch die Covid-19-Pandemie umzugehen? Dann kann das Trainingsprogramm "bounce" Sie dabei unterstützen! Sie können dabei selbst wählen, welche Themen und Schwerpunkte für Sie persönlich wichtig sind. Das kostenlose Online-Trainingsprogramm wurde an der TU Dresden entwickelt. Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie die Forschung! Für den genauen Ablauf & zur Teilnahme finden Sie hier Genaueres: http://tud.link/bc7z
 
  YOUTUBE-VIDEO ZU BOUNCE
© TUD
OFP-Podcast mit Virologen Dr. Andreas Kurth vom RKI

Immer am 15. des Monats erscheint eine neue Podcast-Folge der Orientierungsplattform Forschung und Praxis des Bereichs MN. In der aktuellen Folge interviewt OFP-Koordinatorin Christina Schulz den Virologen Dr. Andreas Kurth. Er studierte Biologie an der TUD und leitet heute ein Hochsicherheitslabor der höchsten Schutzstufe am RKI in Berlin. Sein Forschungsinteresse gilt lebensgefährlichen Krankheitserregern. Und Fledermäusen. Im Podcast plaudert er aus dem Nähkästchen über sein Studium, seinen Job und die Berufsaussichten von Biologinnen und Biologen im Allgemeinen.
 
 
» zur aktuellen Folge
 
Bereich Mathematik und Naturwissenschaften
Redaktion:

Nicole Gierig

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
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Es gilt das Impressum der Technischen Universität Dresden mit folgenden Abweichungen:
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Bereich Mathematik und Naturwissenschaften
Prof. Dr. Clemens Kirschbaum
Sprecher des Bereichs MN
E-Mail: clemens.kirschbaum@tu-dresden.de
Telefon: +4‌9 (0) 351 463-37512
 
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