Newsletter des Bereichs MN November 2021
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BEREICH MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
November 2021
 
Newsletter 06/2021
Eine vierteilige Elektronen-Familie erzeugt einen völlig neuen Aggregatzustand in einem Metall.
© Pixelwg, Jörg Bandmann/ct.qmat

 
Aktuelles

Forschung

Preise und Auszeichnungen

Internationales

Veranstaltungen

Ausschreibungen, Informationen und Services

Netzfundstücke

 
Aktuelles

Prof. Andreas Fery, Sprecher GRK 2767.
© Jörg Simanowski
Neues Graduiertenkol­leg schlägt Brücke von der Materialwissen­schaft zur Bauteilentwick­lung

Im neuen Graduiertenkolleg „Suprakolloidale Strukturen: Von Materialien zu optischen und elektronischen Bauteilen“ (GRK 2767) soll eine neue Generation an Expertinnen und Experten ausgebildet werden, die Materialien aus suprakolloidalen Strukturen vom Reißbrett bis zur Anwendung in Bauteilen entwerfen. Die DFG fördert das Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 5 Millionen Euro. „Um das enorme Potential von suprakolloidalen Strukturen für Anwendungen in der Optoelektronik zu erschließen, ist es nötig, die aktuell bestehende Kluft zwischen den Forschungsfeldern der Nanopartikelsynthese und partikelbasierten Materialien einerseits und der Angewandten Physik sowie der elektronischen Ingenieurwissenschaften andererseits, zu überbrücken. Das wollen wir durch ein innovatives Ausbildungskonzept, der „Dual Supervision“, erreichen, bei dem die Doktorand:innen von zwei Betreuer:innen, also jeweils einer Person aus der Grundlagenforschung und einer aus der Bauteilentwicklung begleitet werden“, erläutert GRK-Sprecher Prof. Andreas Fery (TU Dresden/ IPF).
 
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Forschung

Der Blütenstand von Aloe uigensis.
© Thea Lautenschläger
Neue Aloe-Art entdeckt

Im September 2021 wurde durch Dr. Thea Lautenschläger, Mitarbeiterin an der Professur für Botanik, gemeinsam mit Kollegen der Nelson Mandela University in Südafrika eine neue Aloe-Art aus Nord-Angola beschrieben. Sie trägt nun den Namen der Provinz Uíge, in der sie gefunden wurde: Aloe uigensis.
Der Fund ist Ergebnis einer langjährigen Kooperation mit der dortigen Universidade Kimpa Vita, die vom Bereich Mathematik und Naturwissenschaften auch als strategische Partnerschaft bewertet wurde. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden neben ethnobotanischen Studien eine Reihe weiterer Arbeiten durchgeführt, die der Erfassung der Biodiversität, deren langfristigem Schutz und gleichzeitig dem Aufbau eines Botanischen Gartens dienen.
 
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© pixabay.com
Verbraucher­schutz: Neuartiges Verfahren zum Nachweis von hormonell aktiven Stoffen

TUD-Biologe Dr. Kai Ostermann und weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Dresden und Leipzig haben ein neues Verfahren zum Nachweis von hormonell aktiven Stoffen in Lebensmitteln, Kosmetika und Gewässern in der Zeitschrift Biosensors & Bioelectronics vorgestellt. Hormonell aktive Substanzen können zu schweren Gesundheitsschädigungen, darunter Brust- und Prostatakrebs, Schilddrüsen-, sowie neurologischen und psychischen Erkrankungen führen. Ein schnelles und einfaches Analyseverfahren zur Risikobewertung von Produkten und Lebensmitteln ist daher ein wichtiges Instrument für Gesundheit und Verbraucherschutz.
 
 
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Mit hocheffizienten Mikromotoren von der Bachelorarbeit ins Fachjournal

Der Antrieb von Mikromotoren beruht meist auf katalytischen Reaktionen. Für ihre Bachelorarbeit suchte Chemiestudentin Linda Feuerstein in der Freigeistgruppe von Dr. Juliane Simmchen jedoch nach anderen, effizienteren Antriebsformen und konzentrierte sich auf galvanische Austauschreaktionen. Damit erschloss sie eine neue, hocheffiziente Art der aktiven Bewegung. Durch die Untersuchung dieser Bewegung sowie des Einflusses verschiedener Reaktionsparameter konnte sie zeigen, dass die galvanophoretischen Prozesse mehrere Schritte umgehen, die bei katalytischen Mikromotoren zu Effizienzverlusten führen. Um die zugrundeliegenden Prozesse verständlicher zu machen, entwickelten Theoretiker um Christian Holm aus Stuttgart in dem interdisziplinären Team ein elektrokinetisches Modell, welches numerisch durch finite Elemente gelöst wird. Die beeindruckende Qualität und Methodenvielfalt des wissenschaftlichen Arbeitens gepaart mit innovativen Ergebnissen für die aktuelle Mikromotoren-Forschung führten zur Veröffentlichung der Arbeit im renommierten Journal of the American Chemical Society (JACS).
 

© Pixelwg, Jörg Bandmann/ct.qmat
Elektronen-Familie erzeugt bisher unbekannten Aggregatzustand

Ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters ct.qmat – Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien hat in einem Metall einen vollkommen neuartigen Aggregatzustand nachgewiesen, der durch die Verbindung von vier Elektronen entsteht – bis jetzt kannte man lediglich Elektronen-Paare. Als die Dresdner Forscher um Prof. Henning Klauss das supraleitende Metall Ba1-xKxFe2As2 aus der Klasse der Eisenpniktide experimentell untersuchten, vermuteten sie zunächst einen Fehler: „Als wir entdeckt haben, dass plötzlich vier statt bisher zwei Elektronen eine Verbindung eingehen, glaubten wir zuerst an einen Messfehler. Aber mit je mehr Methoden wir gemessen haben, desto klarer wurde uns, dass es sich um ein neues Phänomen handeln musste: Alle Nachprüfungen kamen zum gleichen Ergebnis. Jetzt wissen wir, dass durch die vierteilige Elektronen-Familie in bestimmten Metallen bei ultratiefer Kühlung ein ganz neuer Aggregatzustand entsteht. Wozu das künftig führt, wird sich in den nächsten Jahren zeigen“, kommentiert der Dresdner Physiker und Projektleiter Henning Klauss. Diese Entdeckung könnte zu einer neuen Art von Supraleitung, zu einer gänzlich neuen Forschungsrichtung und zu revolutionären Technologien wie Quantensensoren führen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht.
 
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Den Geheimnissen eines exotischen Kerns auf der Spur

Das Zinn-Isotop mit der Massenzahl 100 ist der schwerste mögliche Atomkern mit gleicher Anzahl von Protonen und Neutronen. Die Eigenschaften dieses Atomkerns werden als der „Heilige Gral“ der Kernphysik bezeichnet. Da mit 50 Neutronen bzw. Protonen jeweils Schalen abgeschlossen sind, spricht man auch von „magischen“ Zahlen, und Zinn-100 ist demzufolge ein doppelt magischer Kern. Neue, präzise Massenmessungen von in der Nuklidkarte benachbarten Indium-Isotopen, die mittels ausgefeilter Techniken am CERN möglich waren, zeigen nun, dass die Berechnungen des exotischen, experimentell schwer zugänglichen Kerns Zinn-100 mit neuesten ab-initio theoretischen Methoden verlässliche Ergebnisse liefern. Prof. Kai Zuber vom Institut für Kern- und Teilchenphysik war an der Auswertung der Daten beteiligt. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachjournal "Nature Physics" veröffentlicht.
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© Christa Müller-Axt
Hochauflösende MRT macht bisher verborgene Gebiete des menschlichen Gehirns sichtbar

Ein Team von Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern um Prof. Katharina von Kriegstein hat eine neuartige, nicht-invasive bildgebungsbasierte Methode zur Untersuchung des visuell-sensorischen Thalamus entdeckt. Der visuell-sensorische Thalamus ist eine Schlüsselregion im Gehirn, welche die Augen mit der Großhirnrinde verbindet und deren Schädigung mit vielen Störungen des Sehens einhergeht. Die neue Methode könnte in naher Zukunft ein vertieftes Verständnis der visuellen Sinnesverarbeitung ermöglichen.
 
 
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Preise und Auszeichnungen

TUD-Ehrennadel für Prof. Ellen Hieckmann und Prof. Michael Kobel

Mit einer Ehrennadel werden Mitglieder der TU Dresden geehrt, die sich durch außergewöhnliche Verdienste und durch besonders hervorzuhebende Einzelleistungen um das Wohl der Universität verdient gemacht haben.
Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger (l.), Kanzler Dr. Andreas Handschuh (rechts) mit Prof. Ellen Hieckmann (Mitte).
© TUD/Michael Kretzschmar
Prof. Ellen Hieckmann engagiert sich seit mehreren Jahren in verschiedenen Gremien der akademischen Selbstverwaltung der TU Dresden. Als gewähltes Mitglied des Senats setzte sie sich beispielsweise mit großem Engagement für die Belange der wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der TU Dresden ein. Sie ist sowohl als Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Physik als auch als Gleichstellungsbeauftragte des Bereichs Mathematik und Naturwissenschaften aktiv. Gerade in diesem naturwissenschaftlichen Bereich, in dem die Anzahl von Vertreter:innen aller Geschlechter in Führungspositionen nicht ausgewogen ist, kommt ihre kompetente Beteiligung an Berufungsverfahren von der Ausschreibung bis zum Listenvorschlag eine bedeutende Rolle zu. Zudem wirkte sie aktiv an der Erstellung des 2018 aktualisierten Gleichstellungskonzepts mit und professionalisierte die Gleichstellungsarbeit entscheidend. Ihre Arbeitsweise ist gekennzeichnet durch exzellente Vorbereitung, kluge Einbeziehung der entscheidenden Akteur:innen und eine integre Präsenz.
 
Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger (l.), Kanzler Dr. Andreas Handschuh (rechts) mit Prof. Michael Kobel (Mitte).
© TUD/Michael Kretzschmar
Prof. Michael Kobel verbindet wie kaum ein Anderer wissenschaftliches mit gesellschaftlichem Engagement und zeigt, dass Wissenschaft an eine freie und demokratische Gesellschaft gebunden und ohne gesellschaftliche Verantwortung nicht denkbar ist. Er setzt sich auf herausragende Weise dafür ein, Erkenntnisse der Forschung allen zugänglich zu machen und das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie zu stärken. Prof. Kobel war 2017 Initiator des „March for Science“ und ist Mitgründer eines interdisziplinären Arbeitskreises der TU Dresden, um weitere Kommunikationsräume für die kritische Reflexion von kontrovers diskutierten Themen aus der Wissenschaft wie etwa Klimawandel oder Schutzimpfungen zu schaffen. Prof. Kobel entwickelte die Veranstaltungsreihe "TU Dresden im Dialog" mit und war maßgeblich an der Konzeption der Reihe "Vielfalt im Dialog" beteiligt, die mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Kooperationspartnern zu Themen wie Migration und Integration mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommt. Prof. Kobel setzt sich vorausschauend für die Interessen aller ein und agiert oft als vermittelnde Schnittstelle zwischen Studierenden, Mitarbeiter:innen und Professor:innen.
Praktikum Grundlagen der Biochemie: Prof. Dr. Tobias Gulder (#TG1)
E-Learning-Schmuckstück gesucht!

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen des Wettbewerbs "E-Learning Schmuckstück" , die drei besten E-Learning-Inhalte und -Konzepte an der TU Dresden aus dem Wintersemester 2020/21 und  Sommersemester 2021 geehrt. Auch aus dem Bereich Mathematik und Naturwissenschaften sind einige vielversprechende Teilnehmende am Start.

Die drei schönsten Schmuckstücke erhalten ein Preisgeld in Höhe von 2.000 € . Alle Angehörigen der TU Dresden können noch bis zum 30. November 2021 abzustimmen.
 
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Internationales

Forschungszusammenarbeit mit strahlender Zukunft

Anlässlich seines 20. Jubiläums veranstaltete das Russisch-Deutsche Labor am Speicherring BESSY II für Synchrotronstrahlung in Berlin am 18. und 19. November einen Online-Workshop. Dabei diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Zukunftsperspektiven der russisch-deutschen Zusammenarbeit sowie über innovative Projekte und neue Ziele des Labors.
Im Russisch-Deutschen Gemeinschaftslabor haben seit seiner Gründung vor zwei Dekaden zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Russland und Deutschland gearbeitet und seither rund 770 Publikationen veröffentlicht. Die Forschungseinrichtung wird mittlerweile von acht Partnerorganisationen unterstützt – von der Freien Universität Berlin, dem Helmholtz-Zentrum Berlin, der Technischen Universität Dresden, vertreten durch Physiker Prof. Clemens Laubschat, und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Hinzu kommen die Staatliche Universität St. Petersburg, das Ioffe Institute in St. Petersburg sowie das Kurchatov-Institut und das Shubnikov-Institut für Kristallographie in Moskau.

 
Dresden Fellow Dr. Valentina Lozza.
© IKTP
Dr. Valentina Lozza forscht als Dresden Fellow am Institut für Kern- und Teilchenphysik

Dr. Valentina Lozza ist seit dem 1. Oktober 2021 als Fellow zu Gast an der TU Dresden - auf Einladung durch Prof. Kai Zuber vom Institut für Kern- und Teilchenphysik. Die Physikerin arbeitet am Laboratory of Instrumentation and Experimental Particle Physics (LIP) in Lissabon auf dem Gebiet der Astroteilchenphysik und ist Mitglied der SNO+ Kollaboration. Das SNO+ Experiment ist ein Neutrinodetektor und befindet sich zwei Kilometer tief unter der Erdoberfläche in einer aktiven Nickelmine bei Greater Sudbury, Ontario, Kanada. Mit dem Experiment suchen Forscher:innen, darunter auch die Arbeitsgruppe von TUD-Physiker Kai Zuber, nach extrem seltenen nuklearen Zerfallsereignissen, die Aufschluss über die Eigenschaften von Neutrinos geben und offene Fragen im Bereich der Neutrinophysik beantworten. Ein Fokus liegt darauf, den sogenannten neutrinolosen Doppelbetazerfall (0νββ) nachzuweisen, der die Theorie untermauern würde, dass Neutrinos ihre eigenen Antiteilchen sind.
Dr. Valentina Lozza wird während ihres Aufenthalts an der TU Dresden zur Analyse von SNO+ Daten beitragen und ihr Expertenwissen zur Reduktion von Hintergrund in empfindlichen Messungen in die Lehre einbringen. Außerdem nimmt sie an Treffen mit jungen Studierenden teil, um Einblicke in ihre Forschung, ihren Arbeitsalltag und ihren Karriereweg als Physikerin zu geben.
 
  Veranstaltungen

Copyright: Physik am Samstag
Physik am Samstag erfolgreich gestartet

Nach einem Jahr Pause startete im November die Veranstaltungsreihe "Physik am Samstag" für Oberstufenschülerinnen und Schüler. Den Auftakt machte Prof. Gesche Pospiech am 6. November zum Thema "Vom Q-Bit zum Quantencomputer". Auch mit 2G-Regelung und strengem Hygienekonzept nahmen an der 2. Veranstaltung am 13. November rund 190 interessierte Schülerinnen und Schüler am Vortrag von Prof. Benjamin Friedrich und Dr. Veikko Geyer teil. Noch bis zum 4. Dezember finden die Veranstaltungen jeweils samstagvormittags statt. Die Teilnehmenden werden am Ende mit dem Physik am Samstag-Diplom belohnt.
 
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Vernetzungstreffen GreenXchange

Wie kommt Nachhaltigkeit in die Lehre? Was können wir alle dazu beitragen und was wünschen wir uns von der Lehre, um den großen Herausforderungen der Gesellschaft, wie Klimawandel, dem Verlust der Biodiversität und Umweltverschmutzung begegnen zu können? Das Green Office und das Umweltringvorlesungs-Team der TU-Umweltinitiative (TUUWI) laden zu einer digitalen Vernetzungsveranstaltung am 24.11. zwischen 14.50 und 16.20 Uhr ein. Gemeinsam mit allen Teilnehmer:innen wird darüber diskutiert, wie nachhaltige Bildung gestaltet werden kann. Die Organisator:innen möchten hören, was sich die Teilnehmer:innen unter Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung vorstellen und wie sie unterstützen können. Gleichzeitig wird gezeigt, wie Studierende selbst Lehrveranstaltungen konzipieren können und was es braucht, um Lehre mitzugestalten.
 
» Mehr Infos zu Greenxchange
© TUD
MasterTag an der TU Dresden

Wie geht es nach dem Bachelor weiter? Welcher Studiengang ist der richtige? Antworten und Perspektiven bietet am 26.11 der MasterTag. An diesem Tag werden digital viele Masterstudiengänge der TUD vorgestellt. Es gibt wichtige Informationen zur Studienwahl und in verschiedenen Chats kann man mit Studierenden und Professor:innen ins Gespräch zu kommen.
 
» zur Startseite des Mastertags
E-Health: Erfolgreiche Online-Interventionen der TU Dresden für Gesundheitsförderung

Anlässlich seiner Jahrestagung, lädt das Centrum für Demographie und Diversität am 10. Dezember ab 16 Uhr, alle Angehörigen des Bereichs MN zu einem abwechslungsreichen digitalen Programm ein. Neben einer Keynote mit Diskussion von Prof. Klimecki-Lenz zum Thema "Gesundheitsförderung im Alter - digital unterstützt" und einer Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Expertenrats, erwartet die Gäste ein Marktplatz der digitalen Angebote: unter anderem mit ZukunfTAlter (Dr. Barczik), PENELOPE (Prof. Wegge), vCare & EU-Standards der Krebsversorgung (Prof. Esswein) und TUDo! (Prof. Seidler & Prof. Jacobi). Die Zugangsdaten zur Konferenz erhalten Sie nach Anmeldung per Email an cdd@tu-dresden.de.
 
» Webseite des CDD
 
Ausschreibungen, Informationen, Services

Deutscher Studienpreis 2022

Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen, die im Jahr 2021 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 1. März 2022.
 
 
» Studienpreis der Körber Stiftung
TUD - Santander Stipendien für Praktika

Das Programm "TUD - Santander Stipendien für Praktika“ richtet sich an Vollzeitstudierende der TU Dresden aller Fachrichtungen, die sich in der zweiten Hälfte ihres Studiums oder in einem Master- oder Zweitstudium befinden.  Mit dem Programm  möchten die TU Dresden und die Santander Consumer Bank die Attraktivität von Absolventen der TU Dresden bei sächsischen Unternehmen erhöhen. Geförderte Praktika in Unternehmen oder unternehmerisch aufgestellten Einrichtungen sollen Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zur sächsischen Wirtschaft in ihrem Studienfach oder als Vorbereitung auf den Berufseinstieg ermöglichen. 
 
» alle Programminfos
Zentrale Versuchspersonendatenbank

Die Fakultät Psychologie lädt alle Interessierten herzlich ein, sich in die zentrale Versuchspersonendatenbank (ZEP/PAMS) der Fakultät einzutragen. Durch die Teilnahme an Studien bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einen Einblick in psychologische Forschung zu erlangen und die Forschung an Ihrer Universität zu unterstützen. Zusätzlich erhalten Sie bei Teilnahme für die meisten Studien eine Aufwandsentschädigung.
Sollten Sie grundsätzlich Interesse an Studienteilnahmen haben, können Sie sich unter folgendem Link in den Zentralen Experimentalserver eintragen: https://zep.psych.tu-dresden.de/orsee/public/ 
 Wenn Sie sich eingetragen haben, erhalten Sie unverbindliche Einladungen zu Studien, bei welchen Sie unter verschiedenen angebotenen Terminen wählen können. Ihre Daten werden nur zum Zwecke der Einladung zu Experimenten gespeichert und genutzt. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Sie können jederzeit wieder aus der ZEP/PAMS austreten. Die Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz und zur IT-Sicherheit wurden vom Datenschutzbeauftragten bzw. dem IT-Sicherheitsbeauftragten der TU Dresden geprüft.
 
 
» mehr Infos zur ZEP/PAMS
FoL@TUD: Neuer Newsletter zur Forschungsorientierter Lehre

Das Zentrum für interdisziplinäres Lernen und Lehren (ZiLL) veröffentlicht ab November im vierteljährlichen Turnus einen neuen Newsletter zu Forschungsorientierter Lehre und Forschendem Lernen an der TUD. Im Fokus stehen, neben den Entwicklungen aus den ZiLL verantworteten Programmen zur Förderung Forschungsorientierter Lehre und Forschenden Lernens, Best-Practice-Beispiele und Erfahrungsberichte. Darüber hinaus informiert der Newsletter über aktuelle Weiterbildungsangebote, Tagungen und Call4Papers.
 
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Neues Online-Magazin „culTUre – Streifzüge durch die Universitätskultur“

Ab November erscheint das Online-Magazin „culTUre – Streifzüge durch die Universitätskultur“, mit dem die interne Kommunikation des Prorektorats Universitätskultur verstärkt werden soll. Das Magazin kann dabei nicht nur von allen TU-Mitgliedern abonniert werden, sondern von allen, die ein Interesse an Themen aus dem Prorektorat haben. Darunter fallen Aspekte wie das Campusleben, Diversität und Inklusion oder die Wechselwirkung von Universität und Gesellschaft. Das Magazin erscheint jährlich sechsmal – übersichtlich, vielseitig und barrierefrei.
 
» Zur Anmeldung
 
Netzfundstücke

Jenny Stanford Publishing, ISBN 9789814877565
Neuerscheinung: "Rare-Earth Borides" von Prof. Dmytro Inosov

Seltenerdboride stoßen seit mehr als einem halben Jahrhundert auf kontinuierliches Interesse, sowohl aus Sicht der Grundlagenphysik der kondensierten Materie als auch für praktische Anwendungen in verschiedenen Bereichen der Technik. Einige Materialien dieser Familie verfügen über eine mit Diamant vergleichbare Härte und weisen hohe Schmelztemperaturen sowie ausgezeichnete Elektronenemissions-eigenschaften auf. Andere wurden in den letzten Jahrzehnten wegen ihrer ungewöhnlichen elektronischen und magnetischen Eigenschaften ausführlich untersucht, z.B. als topologische Kondo-Isolatoren oder als Systeme, die neuartige magnetische Ordnungsphänomene bei tiefen Temperaturen aufweisen. Der neu erschienene Band bietet eine umfassende Sammlung von 11 Übersichtskapiteln mit einer umfangreichen Zusammenfassung des Stands der Forschung zum Thema Seltenerdboride aus verschiedenen Blickwinkeln von führenden Experten auf diesem Gebiet. Das Buch wird jeden ansprechen, der sich für Festkörperphysik und Chemie von Seltenerdverbindungen interessiert, insbesondere Forschern und Doktoranden, die an magnetischen und elektronischen Eigenschaften von f-Elektron-Systemen forschen. Die 1. Ausgabe ist als Hardcover oder e-Book erhältich oder kann in der SLUB ausgeliehen werden.
 
© TUD/ Nicole Gierig
Wieso ist Feuerwerk bunt? 🎆 Janine deckt auf - Folge 2

Metallsalze sind für die bunten Farben eines Feuerwerks verantwortlich. Das sieht schön aus, kann aber bei Mensch und in der Umwelt großen Schaden anrichten. Chemikerin Janine zeigt, was dahintersteckt.
 
  Chemtastisch Folge 2: Feuerwerk
© Nicole Gierig
Vorstellungsvideo zur Wahl der Gleichstellungsbeauftragten

Im Rahmen der Universitätswahlen 2021 an der TU Dresden werden auch die Gleichstellungsämter am Bereich Mathematik und Naturwissenschaften und seiner fünf Fakultäten neu besetzt. Im Video stellen sich die Kandidierenden kurz vor und erzählen, warum sie sich gern für mehr Chancengleichheit einsetzen möchten.
 
  Zum Video
© Philipp Stollenmayer
Es rappelt in der Box! Spiele-App „Katze Q“ erfolgreich gestartet

Mitte Oktober hat das Würzburg-Dresdner Exzellenzcluster ct.qmat – Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien eine Spiele-App veröffentlicht, mit der Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren für die Quantenphysik begeistert werden sollen. Das Mobile Game für Handy und Tablet ist kostenlos, ohne Werbung und ohne In-App-Käufe – dank Förderung vom BMBF im Rahmen der Research in Germany-Initiative.
 
  Katze Q - Ein Quantenadventure
 
Bereich Mathematik und Naturwissenschaften
Redaktion:

Nicole Gierig

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
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Bereich Mathematik und Naturwissenschaften
Prof. Dr. Clemens Kirschbaum
Sprecher des Bereichs MN
E-Mail: clemens.kirschbaum@tu-dresden.de
Telefon: +4‌9 (0) 351 463-37512
 
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