CIMTT-Newsletter
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CIMTT Zentrum für Produktionstechnik und Organisation
Newsletter 09/2022
14.09.2022
© Sophie Berger
 
CIMTT-Newsletter 09/2022
Die heißen, sonnigen Tage wandeln sich in eine hoffentlich goldene Herbstzeit und auch das CIMTT übersendet Ihnen neue Informationen und Termine für die zweite Jahreshälfte. Wussten Sie, dass flexible Holzfurniere nicht nur Möbel, sondern auch die Garderobe des Mannes „aufhübschen“ können? Genaueres erfahren Sie im aktuellen CIMTT-Newsletter.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lesezeit!
Lausitzer Vielfalt als Stärke nutzen

Salbeiwirkstoff aus dem Bioreaktor für den Holzschutz

Neue Arbeitsformen und -umgebungen in der öffentlichen Verwaltung

Austauschplattform tschechischer und sächsischer Materialwissenschaftler gestartet

Ergonomie- und Usability Studie – Kransteuerstand

Termine

Das CIMTT sucht flexible Köpfe

 
Lausitzer Vielfalt als Stärke nutzen

© Franz Lermer
Die Vorteile datengestützter Assistenzsysteme, bis hin zu Künstlicher Intelligenz, für das eigene Unternehmen nutzbar zu machen, ist angesichts der Herausforderungen von Fachkräftemangel und Ressourcenoptimierung wichtiger denn je. Um die menschengerechte Gestaltung der Arbeit mit KI ging es auch bei der ersten Transferveranstaltung von PerspektiveArbeit Lausitz am 07.07.2022 in Bischofswerda, bei der Unternehmensvertreter mit den Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis ins Gespräch kommen konnten.
 
Mehr zur Transferveranstaltung
 
Zum Video mit Impressionen
 
Salbeiwirkstoff aus dem Bioreaktor für den Holzschutz

Fliege aus flexiblem Furnier © www.nuo-design.com
Holz als Rohstoff wird in der Bioökonomie immer wichtiger, denn als nachwachsende Ressource ist es nachhaltig. Aber Holz braucht Schutzbehandlungen, um nicht durch Schadorganismen zersetzt oder UV-Licht zerstört zu werden. Diese enthalten jedoch häufig umweltschädigende und gesundheitsgefährdende Stoffe. Das Ende Juli abgeschlossene Forschungsprojekt SchuPlaHolz an der TU Dresden entwickelte deshalb ein biotechnologisches Verfahren, um aus in vitro kultivierten Pflanzenzellen holzschützende Wirkstoffe zu gewinnen.
 
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Neue Arbeitsformen und -umgebungen in der öffentlichen Verwaltung

© PantherMedia / Andriy Popov
Neue Arbeitsplatzkonzepte, hybride Arbeitsweisen und die pandemiebedingte Verlagerung eines Teils der Arbeitstätigkeiten in die häusliche Umgebung haben ein Neudenken von Arbeitsformen und Büroumgebungen in der öffentlichen Verwaltung hervorgerufen. Im Hinblick auf den Raumbedarf in staatlichen Einrichtungen können die Entwicklungen langfristig zur Folge haben, dass eine Anzahl von Beschäftigten weiterhin von zu Hause arbeitet. Gleichzeitig verändert sich die Wahrnehmung und Rolle des beim Arbeitgeber physisch verorteten Büros. Am Büroarbeitsplatz überlagern sich zunehmend Arbeitsformen konzentrierter Individualarbeit mit kommunikationsorientierter Interaktion und Abstimmung in komplexen Arbeitsnetzwerken. Das CIMTT und das Knowledge Architecture Lab begleiten eine öffentliche Verwaltung bei der Machbarkeitsuntersuchung und pilothaften Konzeption neuer Arbeitsformen und räumlicher Konzepte. Im Rahmen der Begleitung sind bisher Interviews, Befragungen und ein Workshop durchgeführt worden und es ist zu klären, welche Raum- und Organisationskonzepte den veränderten Arbeitsanforderungen und -tätigkeiten passfähig gegenüberstehen können.
 
Austausch- und Kooperationsplattform der Materialwissenschaftler in Dresden und Ústí n. L. gestartet

Gruppenbild der Teilnehmenden
Vom 27.06. bis 01.07.2022 fand die erste PhD-Konferenz der Materialwissenschaftler aus Dresden und Ústí nad Labem mit dem Thema „Biologisierung, Nanotechnologie und Simulation“ statt. Diese Doktorandenkonferenz ist der Auftakt einer Austauschplattform zum grenz-überschreitenden Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Materialwissenschaftlern aus Tschechien (speziell der Usti-Bezirk) und Deutschland (speziell Sachsen). Der inhaltliche Fokus lag dabei insbesondere auf der systematischen Nutzbarmachung und Integration von biologischen Ressourcen, ihrer Biokompatibilität sowie Prozessen, Verfahren und Prinzipien in verschiedenen technischen Anwendungsfeldern. Das CIMTT hat die Konferenz als Träger von TRANS³Net organisiert.
 
Impressionen der Konferenzwoche
 
Ergonomie- und Usability Studie – Kransteuerstand

Versuchsstand des Kransteuerstandes FSMMD (© Daniel Gröllich)
Die Fa. Spohn & Burkhardt GmbH & Co. KG hat mit dem Kransteuerstand FSMMD ein innovatives Produkt auf dem Markt mit dem Alleinstellungsmerkmal der umfangreichen elektrischen Verstellmöglichkeiten. Er kann flexibel an den Nutzer und seine Arbeitsaufgaben angepasst werden. So ist es beispielsweise möglich, den Steuerstand im Sitzen wie auch im Stehen zu verwenden. Neben den Anpassungsmöglichkeiten an die unterschiedlichen Nutzer kommt der korrekten Einstellung eine hohe Bedeutung zu. Der ergonomisch wenig qualifizierte Nutzer kann aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten eine für ihn nur subjektiv günstige Position einnehmen. Hier bedarf es einer Benutzer-anleitung zur ergonomisch günstigen Einstellung des Steuerstandes. Diese wird basierend auf einer Anthropometrie- und Biomechanik-Studie, die in Kooperation mit der Professur für Arbeitswissenschaft und der GWT-TUD GmbH durchgeführt wird, erarbeitet. Zusätzlich können die Studienergebnisse von Entscheidungsträgern bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung herangezogen werden.
 
  26. - 27. Oktober 2022: CIMTT bei der 40. VORTRAGS- UND DISKUSSIONSTAGUNG WERKSTOFFPRÜFUNG 2022

           
Bei der Jubiläumsveranstaltung der Vortrags- und Tagungsreihe "Werkstoffprüfung" beteiligt sich das CIMTT mit einem Posterbeitrag am 27. Oktober 2022  im Rahmen des Projekts DiWan. Die Tagung findet erstmalig im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden statt und präsentiert Fortschritte aus der Prüf- und Messtechnik sowie anwendungsbezogene Problemstellungen der Werkstoffprüfung und deren Lösungen. Mit dem umfangreichen Erfahrungswissen der Werkstoff-prüfenden sowie dessen digitaler Erfassung und Dokumentation befasst sich der Beitrag des CIMTT. Ziel ist es, bestimmte Wissensinhalte über ein digitales Assistenzsystem schneller und besser auffindbar bereitstellen zu können. Hierfür wurde gemeinsam mit den Projektpartnern ein Vorgehen entwickelt und erprobt, um das Erfahrungswissen der Werkstoffprüfenden identifizieren und abbilden zu können. Dieses und weitere Ergebnisse werden auf der Tagung präsentiert und mit den Teilnehmenden diskutiert.
 
 
Link zur Tagung
 
Das CIMTT sucht flexible Köpfe
Wir suchen Mitarbeitende für den Wissens- und Technologietransfer am CIMTT, die Mitwirkung im Lehr- und Forschungsbetrieb sowie in verschiedenen Forschungsprojekten. Kreativität und Organisationsgeschick bei interdisziplinärer Projektarbeit; umfangreiche Kenntnisse und praktische Fähigkeiten mit gängiger Software; gute Englischkenntnisse; ein hohes Maß an Engagement und Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten sowie ein wiss. Hochschulabschluss aus den Fachrichtungen Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Wirtschafts- oder Arbeitspsychologie sowie vertiefte Kenntnisse in Arbeitswissenschaft sind günstig.
Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Gritt Ott zur Verfügung.




 
 
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