Für mich ist das ein schöner und aktiver Start ins Wochenende mit viel Bewegung. Sport ist ein fester Bestandteil meines Alltags: Ich fahre viel Fahrrad, gehe klettern und genieße es, draußen unterwegs zu sein. Meine Tochter turnt auch mit – sie freut sich jede Woche darauf, sich richtig auszupowern. Und ehrlich gesagt: Ich auch.
Wir bauen gemeinsam Bewegungslandschaften auf, spielen, klettern, springen, balancieren und erkunden, was die Turnhalle alles zu bieten hat. Die Kinder lernen, sich selbst und ihren Körper besser wahrzunehmen, gewinnen an Selbstvertrauen – und entdecken, wie viel Spaß Bewegung machen kann. Besonders schön ist es, wenn plötzlich ein Kind stolz ruft: “Das hab‘ ich mich letzte Woche noch nicht getraut!”
Haben die Eltern auch etwas davon?
Absolut! Sie erleben ihre Kinder mal in einem anderen Kontext, sehen ihre Fortschritte und genießen wertvolle Exklusivzeit – ohne Handy, ohne Termine, einfach nur gemeinsam bewegen, lachen und da sein. Und wer mag, kann sich dabei ganz unkompliziert mit anderen Eltern austauschen. Eine Halle voller Kinder und Eltern klingt chaotisch? Vielleicht ein bisschen – aber auf die gute Art.
Ich habe die Gruppe gemeinsam mit meiner Tandem-Partnerin Jule übernommen – wir ergänzen uns prima. In meinem Beruf arbeite ich immer wieder im Bereich Erwachsenenbildung, als Trainer Gruppen zu begleiten ist mir also vertraut – wobei es beim Kinderturnen weniger PowerPoint und mehr Purzelbäume gibt.
Ein besonderer Moment ist für mich der Samstagmorgen, wenn ich die Halle betrete und sie noch leer ist. Da kommen Erinnerungen hoch – denn ich habe hier als Kind Sport gemacht.
Für die Aufgabe braucht es vor allem Freude an der Arbeit mit Kindern, Geduld, Flexibilität – und gute Nerven, wenn plötzlich alle gleichzeitig auf die Sprossenwand wollen. Aber die Begeisterung der Kinder und das gemeinsame Lachen machen jede Herausforderung wett.
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