Im Rahmen der Exzellenzstrategie verantworte ich zugleich die Maßnahmen „Optimierung und Professionalisierung der Berufungsprozesse“, „Aktive Rekrutierung“ und „Dual Career Service für Neuberufene“. Ein Ziel ist beispielsweise, ein strukturiertes und transparentes Berufungssystem aufzubauen, das zügige, rechtssichere und qualitätsgesicherte Verfahren gewährleistet. Durch passgenaues Screening des Bewerber:innenfelds und zielgruppenspezifische, aktive Ansprache soll zudem zu einer spürbaren Erhöhung personeller Vielfalt bei Bewerbungen auf Professuren beigetragen werden. Mein Aufgabenbereich ist komplex – das macht es aber gerade so spannend.
Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung an der TU Dresden und wie haben Sie diese gemeistert?
Meine größte Herausforderung begann 2021 mit meiner Bestellung zur Berufungsbeauftragten. Die alleinige Verantwortung für Mitarbeitende und ein umfangreiches Aufgabengebiet waren neu für mich. Ich bin stolz darauf, dass wir mittlerweile von mehreren Einzelpersonen zu einem Team zusammengewachsen sind, das sich gegenseitig unterstützt und motiviert den gleichen Weg beschreitet. Dabei ist es wichtig, dass wir alle Beteiligten einbeziehen, von Verwaltungseinheiten über Dekanate, Berufungskommissionsvorsitzende und -mitglieder sowie Gleichstellungsbeauftragte und die Schwerbehindertenvertretung. Durch ein hohes Maß an Kommunikation und vielfältige Unterstützungsangebote gelingt uns das. Bewährt haben sich beispielsweise die Sitzungsbegleitungen sowie Workshops für Beteiligte in Berufungskommissionen. Gern angenommen werden auch spezifisch auf die Bedarfe von Vorsitzenden zugeschnittene Beratungen und unsere umfangreichen Checklisten und Mustervorlagen. Veränderungen erfordern viel Zeit und hohes Engagement. Ich sehe dies als Chance und setze mich gern dafür ein. Dabei dürfen Teamgeist, eine Prise Humor und der tägliche Kaffee nicht fehlen.
Mein Lieblingsort an der TUD ist...
Es ist schwer, einen einzelnen Lieblingsort zu nennen, da es viele schöne Orte auf unserem Campus gibt. Die kleinen Wege und die Innenhöfe laden zum Spazieren ein und die alten Bäume verleihen dem Ganzen eine besondere Atmosphäre. Da ich gebürtig aus dem Erzgebirge komme mag ich besonders die Lage am Berg. Insgesamt schätze ich die Abwechslung am Campus, da sie stets neue Inspiration bietet.
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